Tourismusseite

 


 

"Nur" zu heiraten ist nicht alles, was Sie beim Standesamt können. Tatsächlich begleitet Sie das Standesamt ein Leben lang. Beginnend mit der Geburt (beim Standesamt des Geburtsortes) über die Eheschließung bis hin zum Tod.

Ansprechpartner im Standesamt: Hans Distler, Tel. 09245/988-16, Fax: 09245/988-20
E-Mail: obertrubach (at) trubachtal.com

Im folgenden möchten wir Ihnen einige Informationen rund um die Tätigkeiten des Standesamtes vermitteln.

 

Einzelheiten finden Sie zu den Themen

Namensführung in der Ehe

Vaterschaftsanerkennung

Ausstellung von Urkunden

||Kirchenaustritt
||Nachbeurkundung von Personenstandsfällen im Ausland

 

 

Die Eheschließung

Um den gemeinsamen Lebensweg vor einem Standesbeamten zu besiegeln, sind einige Urkunden und Dokumente nötig. Der Standesbeamte berät Sie natürlich gerne darüber, welche Dokumente Sie benötigen. Ein Stammbuch und ein Personalausweis reichen leider nicht aus.

Die Anmeldung der Eheschließung ist während der Öffnungszeiten des Standesamtes möglich. Voraussetzung für die Anmeldung ist, dass mindestens einer der beiden Partner mit Haupt- oder Nebenwohnsitz in Obertrubach gemeldet ist. Grundsätzlich sollten beide Partner die Eheschließung gemeinsam anmelden. Ist jedoch eine Person aus einem wichtigen Grund verhindert, so muss der andere Partner eine entsprechende Vollmacht (entsprechender Vordruck ist beim Standesamt erhältlich) des verhinderten Partners vorlegen. Spätestens vor der Eheschließung muss dem verhinderten Partner jedoch diese Anmeldung vorgelegt werden.

Übrigens ...

Sie müssen Ihre Eheschließung zwar dort anmelden, wo einer von Ihnen seinen Wohnsitz hat. Aber heiraten können Sie dann, wo immer Sie wollen.

Der Trautermin wird bei der Anmeldung der Eheschließung im Standesamt festgelegt. Eine Voranmeldung bis zu sechs Monaten ist möglich. Die Anmeldung behält ein halbes Jahr ihre Gültigkeit.

Zur Anmeldung der Eheschließung benötigen zwei volljährige und ledige deutsche Staatsangehörige (beide in Deutschland geboren) folgende Unterlagen (wobei in besonderen Fällen auch Abweichungen möglich sind):

- gültiges Personaldokument (Personalausweis oder Reisepass)

- Aufenthaltsbescheinigung der Meldebehörde der Hauptwohnung

- aktuelle beglaubigte Abschrift aus dem Geburtenregister. Die Abschrift erhalten Sie bei Ihrem
  Geburtsstandesamt.

Geschiedene und verwitwete deutsche Staatsangehörige benötigen zusätzlich noch eine aktuelle Eheurkunde mit dem Vermerk über die Eheauflösung. Diese Eheurkunde erhalten Sie beim Standesamt am Ort der Eheschließung der Vorehe.

In folgenden Fällen sollten Sie sich auf jeden Fall bezüglich der erforderlichen Unterlagen im Standesamt erkundigen:

- einer der Verlobten besitzt eine ausländische Staatsangehörigkeit

- einer der Verlobten ist im Ausland geschieden worden

- einer der Verlobten ist noch nicht 18 Jahre alt.

Vielleicht werden aber bereits mit den folgenden Informationen die wichtigsten Fragen beantwortet:

Brauchen wir noch Trauzeugen?

Nein. Die Pflicht, zwei volljährige Trauzeugen zur Eheschließung mitzubringen, ist am 01.07.1998 weggefallen. Aber wenn Sie möchten, können Sie dies gerne noch tun.

Ist der Ringtausch beim Standesamt Pflicht?

Nein, der Ringtausch ist kein verbindlicher Bestandteil der standesamtlichen Trauung. Allerdings ist es Ihnen freigestellt, auch bei uns diese Zeremonie einzuplanen.

Wie lange dauert eine Trauung?

Die Eheschließung mit Ansprache, Unterschriften, Ringwechsel und Gratulation dauert ca. 20 - 30 Minuten.

 

 ---> zum Seitenanfang

 


 Die Namensführung in der Ehe nach deutschem Recht

Ehegatten können sowohl bei der Eheschließung (gebührenfrei) als auch zu einem späteren Zeitpunkt (dann jedoch gebührenpflichtig) den Geburtsnamen oder auch den zur Zeit der Eheschließung geführten Familiennamen des Partners annehmen. Somit bestimmen Sie durch Erklärung gegenüber dem Standesbeamten den Ehenamen bzw. den gemeinsamen Familiennamen. Eine Namenswahl ist während der bestehenden Ehe unwiderruflich. Alle Kinder aus dieser Ehe erhalten dann ebenfalls den Ehenamen der Eltern als Familiennamen.

Der Partner, dessen Namen nicht Ehename geworden ist, kann diesem durch eine entsprechende Erklärung seinen Geburtsnamen oder den zur Zeit der Eheschließung geführten Familiennamen voranstellen oder anfügen und somit einen Doppelnamen führen (hierbei ist auch ein späterer Widerruf möglich). Es besteht aber auch die Möglichkeit, keinen gemeinsamen Familiennamen zu wählen – also die getrennte Namensführung. Bei der Geburt eines Kindes muss dann jedoch entschieden werden, welchen Namen es führen soll. Die dabei abgegebene Erklärung gilt dann auch für jedes weitere Kind aus der Ehe. Gesonderte Bestimmungen gibt es, wenn einer der Ehepartner eine ausländische Staatsangehörigkeit besitzt. Dann hat das Paar die Möglichkeit das Namensrecht des ausländischen Ehepartners oder das deutsche Namensrecht zu wählen. Lassen Sie sich in diesem Falle durch den Standesbeamten entsprechend beraten.

 

---> zum Seitenanfang

 

Eheschließung im Ausland

Auch eine im Ausland geschlossene Ehe ist grundsätzlich in Deutschland gültig, wenn die Trauung in der für das jeweilige Land üblichen und vorgeschriebenen Form von der zuständigen Stelle durchgeführt worden ist.

Sie sollten sich jedoch rechtzeitig vor einer Eheschließung im Ausland informieren, welche Papiere Sie dort benötigen. Auskünfte können Ihnen die deutschen Konsulate in den einzelnen Ländern, aber auch die Botschaft des betreffenden Landes in der Bundesrepublik geben.

Manche Staaten fordern von deutschen Staatsangehörigen ein „Ehefähigkeitszeugnis“, das Ihnen Ihr zuständiges Wohnsitzstandesamt ausstellt. Grundlage für die Ausstellung des Ehefähigkeitszeugnisses ist eine Prüfung der Ehefähigkeit wie bei der Eheschließung vor dem Standesbeamten. Das bedeutet, dass auch hier die entsprechenden Urkunden vorgelegt werden müssen.

Lassen Sie Ihre ausländische Heiratsurkunde möglichst durch die zuständigen Behörden beglaubigen und evtl. durch die deutsche Botschaft legalisieren. Da im Ausland häufig nicht die im deutschen Recht vorgesehenen Namenswahlmöglichkeiten gegeben sind, sollten Sie nach Rückkehr in die Bundesrepublik mit Ihrer Heiratsurkunde beim Standesamt vorsprechen, um abzuklären, ob Ihre evtl. bei der Eheschließung im Ausland erklärte Namensführung auch für den deutschen Rechtsgebrauch Gültigkeit hat.

 ---> zum Seitenanfang

 

Namensrechtliche Erklärungen

Im Standesamt können Erklärungen zur Namensführung entgegengenommen werden. Hierunter fallen z.B.

- Bestimmung eines Ehenamens bei der Eheschließung

- nachträgliche Erklärungen zur Namensführungen in der Ehe

- Voranstellung oder Anfügen des Geburtsnamens oder des zur Zeit der Eheschließung geführten Namens
  sowie Widerruf dieser Erklärung

- Wiederannahme eines früheren Namens bei Auslösung der Ehe durch Scheidung oder Tod.

- Erklärung über die Angleichung von Namen gemäß Art. 47 EGBGB

- Namenserklärung von Aussiedlern gemäß § 94 BVFG

 

Bei Kindern gelten besondere Regelungen:

- der Elternteil, dem die elterliche Sorge allein zusteht, kann dem Kind den Namen des anderen Elternteils
  erteilen.

- der Elternteil, dem die elterliche Sorge allein zusteht, und sein Ehegatte, der nicht Elternteil des Kindes ist,
   können dem Kind bei Vorlage entsprechender Voraussetzungen ihren Ehenamen erteilen

 ---> zum Seitenanfang

 

Vaterschaftsanerkennung

- Die Vaterschaft kann anerkannt werden:

Zum Kind einer nicht verheirateten Mutter; zum Kind einer verheirateten Mutter; wenn das Kind nach Anhängigkeit eines Scheidungsverfahren geboren worden ist

- Wie wird die Vaterschaft anerkannt?

Durch den Vater persönlich in öffentlich beurkundeter Form; die Anerkennung ist vor der Geburt möglich

- Wo kann die Vaterschaft anerkannt werden?

Bei jedem Standesamt; bei den Jugendämtern; bei allen Amtgerichten oder Notaren

- Wann wird die Vaterschaftsanerkennung wirksam?

Zum Kind einer nicht verheirateten Mutter durch persönliche Zustimmung der Mutter in öffentlich beurkundeter Form bei den Behörden, bei denen die Vaterschaft anerkannt werden kann; zum Kind einer verheirateten Mutter durch persönliche Zustimmung der Mutter in öffentlich beurkundeter Form sowie durch Zustimmung des „Noch-Ehemanns“ bzw. des geschiedenen Ehegatten und nach Vorlage eines rechtskräftigen Scheidungsurteils

- Vorzulegende Unterlagen: Geburtsurkunde des Anerkennenden; Personaldokumente (Personalausweis oder Reisepass) beider Elternteile, wenn die Mutter zur Zustimmung anwesend ist

- Gebühren: Die Vaterschaftsanerkennung und die Zustimmungserklärung bei Jugendämtern oder Standesämtern sind gebührenfrei.

- Fristen und Termine: Die Abgabe von Erklärungen zur Vaterschaft und Zustimmungserklärungen sind an
   keine Fristen und Termine gebunden und können jederzeit abgegeben werden.

 ---> zum Seitenanfang

 

Registrierung gleichgeschlechtlicher Lebenspartnerschaften

Die erforderliche gesetzliche Registrierung von gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften gehört in Bayern seit dem 1. August 2009 zum Aufgabengebiet des Standesamtes. Da es viele Gemeinsamkeiten mit der Registrierung einer Eheschließung gibt, werden in der Vorbereitungsphase die gleichen Dokumente verlangt, wie das Standesamt sie bei der Anmeldung der Eheschließung benötigt.

---> zum Seitenanfang

 

Sterbefallbeurkundung

Ein Sterbefall ist spätestens am dritten auf den Tod folgenden Werktag bei dem  Standesamt des Sterbeortes anzuzeigen.

Für die Beurkundung bitten wir folgende Dokumente vorzulegen:

- Todesbescheinigung des Arztes

- Geburtsurkunde oder Abschrift aus dem Geburtseintrag des/der ledigen Verstorbenen

- Heiratsurkunde (bei Eheschließungen in den alten Bundesländern nach dem 31.12.1957 bzw. in den neuen
   Bundesländern ab 01.10.1990 : Abschrift des als Heiratseintrag fortgeführten Familienbuches)

- evtl. zusätzlich die Sterbeurkunde des bereits früher verstorbenen Ehegatten bzw. das Scheidungsurteil,
  wenn der/die Verstorbene geschieden war

- Reisepass oder Personalausweis des Anzeigenden

Soweit der Verstorbene in der Gemeinde Obertrubach geboren war bzw. hier geheiratet hat, erübrigt sich die Vorlage dieser Urkunden.

 ---> zum Seitenanfang

 

Ausstellung von Personenstandsurkunden

Sie können Personenstandsurkunden aus den Geburten-, Ehe-, und Sterberegistern des  Standesamtes Obertrubach bei uns sowohl persönlich als auch schriftlich beantragen Für die schriftliche Antragstellung stehen Ihnen entsprechende Formulare im Bereich Formular-Service zur Verfügung. Wir senden Ihnen die beantragten Urkunden per Post an die angegebene Anschrift – allerdings erst nach Eingang Ihrer Bezahlung (auf unsere Kontoverbindung wird bei den Formularen entsprechend hingewiesen).

Folgende Urkunden können beantragt werden:

Aus dem Geburtenregister

- Geburtsurkunde sowohl in DIN-A4- als auch im DIN-A5-Format (Stammbuchformat)

- Mehrsprachige (internationale) Geburtsurkunde

- Beglaubigte Abschrift aus dem Geburtenregister

 

Aus dem Eheregister

- Eheurkunden sowohl im DIN-A4- als auch im DiN-A5-Format (Stammbuchformat)

- Mehrsprachige (internationale) Eheurkunde

- Beglaubigte Abschrift aus dem Eheregister

 

Aus dem Sterberegister

- Sterbeurkunde sowohl im DIN-A4- als auch im DIN-A5-Format (Stammbuchformat)

- Mehrsprachige (internationale) Sterbeurkunde

- Beglaubigte Abschrift aus dem Sterberegister

 

Die Gebühren belaufen sich hierfür auf 10 Euro pro Urkunde.

 ---> zum Seitenanfang


Nachbeurkundung von Personenstandsfällen im Ausland

Sie haben im Ausland geheiratet, eine Lebenspartnerschaft begründet, ein Kind ist im Ausland geboren oder ein Angehöriger im Ausland verstorben.

Es ist möglich eine Geburt, einen Sterbefall, eine Eheschließung oder Begründung einer Lebenspartnerschaft im Ausland hier in Deutschland vom Standesamt des Wohnortes nachbeurkunden zu lassen.

Bei einer Nachbeurkundung werden anhand der ausländischen Urkunden die eingetretenen Personenstandsfälle geprüft und in die deutschen Heirats-, Lebenspartnerschaft-, Geburten- oder Sterberegister eingetragen. Hiernach ist es möglich, eine deutsche Personenstandsurkunde über den jeweiligen Vorgang zu erhalten.

Eine Voraussetzung für die Antragstellung ist die deutsche Staatsangehörigkeit. Diese muss am Tag der Antragsstellung vorliegen. Die Möglichkeit der Nachbeurkundung gilt auch für Staatenlose, heimatlose Ausländer und ausländische Flüchtlinge im Sinne des Abkommens über die Rechtsstellung der Flüchtlinge, mit gewöhnlichem Aufenthalt im Inland.

Antragsberechtigt sind:

- bei Eheschließung im Ausland die Ehegatten; sind beide verstorben, auch deren Eltern und Kindern

- bei Lebenspartnerschaften die Lebenspartner sowie deren Eltern und Kinder

- bei der Geburt die Eltern des Kindes sowie das Kind, dessen Ehegatte, Lebenspartner oder Kinder

- bei einem Sterbefall die Eltern und Kinder sowie der Ehegatte oder Lebenspartner des Verstorbenen.

Die für eine Nachbeurkundung erforderlichen Unterlagen und evtl. weitere Informationen erfragen Sie bitte beim Standesamt Obertrubach.

 ---> zum Seitenanfang


Kirchenaustritt

Die Erklärung zum Austritt aus einer Kirche, Religionsgemeinschaft oder weltanschaulichen Gemeinschaft, die Körperschaft des öffentlichen Rechts ist, muss grundsätzlich beim Standesamt erfolgen. Zuständig ist hierfür das Standesamt des Wohnsitzes.

Personen, die das 14. Lebensjahr vollendet haben, können selbst ihren Kirchenaustritt wirksam erklären. Bei Personen unter 14 Jahren ist die Mitwirkung der Eltern oder sonstiger Personensorgeberechtigter erforderlich.

Bitte bringen Sie dazu Kinderausweis, Personalausweis oder Reisepass mit.

---> zum Seitenanfang

 

 


Kontakt

Gemeinde Obertrubach

Teichstraße 5
91286 Obertrubach

Telefon: 09245 / 988-0
Telefax: 09245 / 988-20

Email:
obertrubach@trubachtal.com

» Kontakt
» Hier finden Sie uns

Öffnungszeiten

Montag - Freitag
8.00 - 12.00 Uhr
Donnerstag von
8.00 - 12.00 Uhr
und
14.00 - 18.00 Uhr

Werbebanner